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Der madVR Envy Extreme MK3 ist das Topmodell der aktuellen Envy-Familie und ein Videoprozessor für kompromisslose Heimkinos. Ein Videoprozessor sitzt im HDMI-Signalweg zwischen Quelle beziehungsweise Vorstufe und Projektor und übernimmt Aufgaben, die ein Beamer intern zwar grundsätzlich auch erledigt, aber meist mit deutlich begrenzterer Rechenleistung und weniger Flexibilität. Genau dort setzt der Extreme MK3 an: Er übernimmt das dynamische HDR-Tone-Mapping, rechnet Bildformate passend auf die Leinwand um, ermöglicht hochwertige 3D-LUT-Kalibrierung, kümmert sich um Untertitel, schwarze Balken und nichtlineares Stretching und bringt mit MotionAI sowie Geometriekorrektur zwei Funktionen mit, die innerhalb der Envy-Reihe nur dem Extreme vorbehalten sind. Der MK3 wurde im September 2025 vorgestellt, ersetzt den Extreme MK2 und bringt volle HDMI-2.1-Unterstützung mit 48 Gbit/s auf Ein- und Ausgangsseite, einen NVIDIA-5080-Grafikprozessor, Geometry Correction sowie MotionAI, das madVR selbst als erste KI-basierte Zwischenbildberechnung ohne den klassischen Soap-Opera-Effekt positioniert. Dazu kommen 5 Jahre Garantie und die Möglichkeit zukünftiger Hardware-Upgrades.
Natürlich ist so ein Videoprozessor nicht der Zaubertrank von Miraculix und macht aus jedem Setup auf Knopfdruck ein Referenzkino. Erst wenn Raum, Leinwand und Projektor grundsätzlich sauber zusammenpassen, zündet dieser Nachbrenner wirklich. Genau dann zeigt der Extreme MK3 aber, warum dedizierte Videoprozessoren bis heute ihre Berechtigung haben: Ein Projektor ist immer ein Kompromiss aus Optik, Lichtquelle, Panel, Gehäusegröße, Preis und interner Elektronik. Der Envy ist dagegen genau für diese eine Aufgabe gebaut – Bilddaten so aufzubereiten, dass der Projektor am Ende möglichst wenig „raten“ muss und möglichst viel einfach nur sauber darstellt.
Technische Daten
Videoprozessor der Referenzklasse auf PC-basierter High-End-Hardware
Modellgeneration: Envy Extreme MK3, vorgestellt im September 2025
GPU: NVIDIA GeForce RTX 5080
CPU-Leistung: 6 Kerne / 12 Threads
RAM: ECC, Dual Channel
Allgemeine Grafikleistung: ca. 56.000 GFLOPS
Tensor-/AI-Rechenleistung: ca. 225.000 bis 450.000 GFLOPS
HDMI-Eingang: 1 x HDMI 2.1, HDCP 2.3, 48 Gbit/s
HDMI-Bypass-Eingang: 1 x Zero-Latency Pass-Through HDMI 2.1, HDCP 2.3, 48 Gbit/s
HDMI-Ausgang: 1 x HDMI 2.1, HDCP 2.3, 48 Gbit/s
DisplayPort-Ausgänge: 3 x DisplayPort 2.1b für zukünftige Erweiterungen
Unterstützte Signalpfade: bis 4K120 und 8K60, je nach Signalformat und Setup
VRR-Unterstützung auf Ein- und Ausgang bis 360 Hz
HDR Dynamic Tone Mapping: frame-by-frame, mit Highlight Recovery, Shadow Detail Recovery, Contrast Recovery und verschiedenen HDR-Looks
AI-Upscaling bis 4K60
Upscaling auf 5K24/50/60 sowie 8K24/60 und benutzerdefinierte Auflösungen bis 8K60
DeintAI für KI-basiertes Deinterlacing
MotionAI nur im Extreme MK3
Geometry Correction nur im Extreme MK3
Automatische Erkennung von Bildformaten und schwarzen Balken inklusive IMAX-Formatwechsel
AI-Anamorphic-Stretch und Non-Linear-Stretch
Dynamic Subtitle Overlay
Automatische Aktivierung von JVC- und Sony-Lens-Memories via IP-Steuerung
Erweiterte 3D-LUT-Kalibrierung
96-Bit Floating Point pro Pixel in 4:4:4 für alle Algorithmen
Unterstützung für Direct AV Integration und Screen Masking Control
Wake-on-HDMI
Leistungsaufnahme: ca. 60 bis 450 Watt
Netzteil: 100 bis 240 Volt, 50 bis 60 Hz
Bauform: 4 HE
Abmessungen mit Füßen: ca. 440 x 443 x 192 mm
Versandgewicht: ca. 21,8 kg
Garantie: 5 Jahre
Option auf zukünftige kostenpflichtige Hardware-Upgrades nur beim Extreme MK3
Kaufempfehlung
Der Envy Extreme MK3 ist der madVR für alle, die nicht nur ein bisschen mehr Bildqualität möchten, sondern ein System, das in sehr vielen Disziplinen gleichzeitig sichtbar besser wird. Genau deshalb ist das die meistverkaufte Envy-Version in unseren Hollywood-zuhause Heimkinos – zusammen mit ihrem Vorgänger. Kunden bekommen hier nicht nur ein besseres Tone-Mapping, sondern in der Praxis oft gleich mehrere Baustellen auf einmal sauber gelöst: HDR wirkt stimmiger, 3D-LUT-Kalibrierung bringt Farben und Graustufen auf ein anderes Niveau, die Aushelligkeit und Kontrastwahrnehmung profitieren, Formatwechselfilme passen sich automatisch an die Leinwand an, Non-Linear-Stretch kann schwarze Balken elegant reduzieren, und in Verbindung mit passenden Steuerungssystemen wie Control4 ist sogar automatische Maskierung realistisch umsetzbar. madVR hat dafür in den letzten Firmware-Generationen sowohl Direct AV Integration als auch Screen Masking Control deutlich ausgebaut.
Besonders stark ist die Kombination mit modernen Top-Projektoren wie einem JVC NZ900 oder Sonys Bravia Projector 8 und 9, weil diese Geräte 4K120-Signale akzeptieren und damit ein idealer Spielpartner für die hohe Rechenreserve des Extreme MK3 sind. Genau in solchen Setups kann MotionAI seine Stärke ausspielen: sehr flüssige Bewegung, enorm sauber konfigurierbar und deutlich erwachsener als das, was viele Zuschauer bei klassischer Zwischenbildberechnung sofort als künstlich empfinden. Dazu kommt: Ein NZ900 bringt bereits hervorragende Grundqualitäten bei Schwarz, Kontrast und HDR mit, während Sony Bravia 8 und 9 mit XR-Processing, hoher Lichtleistung und nativer 4K-Basis sehr starke Partner für eine hochwertige Videochain sind. Der Extreme MK3 setzt hier nicht an einem schwachen Punkt an, sondern hebt ein ohnehin starkes Bild noch einmal sichtbar an.
Und genau deshalb ist der Extreme MK3 aus unserer Sicht ein extrem guter Deal für ambitionierte Heimkinos: Er ersetzt nicht die Notwendigkeit eines guten Projektors, aber er holt aus einem guten Projektor auf mehreren Ebenen gleichzeitig mehr heraus. Wer sich gerade fragt, ob eher ein neuer Beamer, eher ein Prozessor oder vielleicht doch eine andere Envy-Version sinnvoll ist, sollte genau das nicht theoretisch zerdenken. Eine kurze WhatsApp mit ein paar Eckdaten und idealerweise einem Mini-Video vom eigenen Kino spart hier oft mehr Zeit und Geld als jede Ferndiagnose auf Verdacht.