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Der madVR Envy Core MK1 ist der kompakte Einstieg in die Envy-Welt und ein moderner Videoprozessor. Ein Videoprozessor sitzt im HDMI-Signalweg zwischen AV-Vorstufe/AV-Receiver und Projektor. Die Idee dahinter ist simpel: Statt dass der Beamer selbst das HDR „irgendwie“ umrechnet, übernimmt der Envy diese Aufgabe mit deutlich mehr Rechenbudget und mit Algorithmen, die genau dafür gebaut wurden.
In der Praxis bedeutet das: HDR-Material wird so umgerechnet, dass der Projektor ein kalibriertes, gut kontrollierbares Signal bekommt (typischerweise ein SDR-Signal im großen Farbraum, das der Projektor dann im Idealfall nur noch 1:1 ausgibt). Man kann sich das wie bei Audio vorstellen: Ein AV-Receiver kann viel, aber eine saubere Kette aus separater Vorstufe plus Endstufen ist die „Werkzeug-Variante“. Der Envy ist das Pendant auf der Videoseite: dediziert, leistungsfähig, dafür gebaut, genau eine Sache bestmöglich zu tun.
Technische Daten madVR Envy Core MK1 (Grundgerät):
Dynamisches HDR Tone Mapping: Frame-by-Frame 4K HDR DTM, Preset-Looks, Highlights/Global Saturation, Contrast/Highlight/Shadow-Recovery
Skalierung/Deinterlacing: ringfreies Chroma-Upscaling, hochwertiges Downscaling, AI-Upscaling bis 4K60, AI-Deinterlacing (Blu-ray/Broadcast)
Formatmanagement: sofortige automatische Erkennung von Bildformaten und schwarzen Balken (inkl. IMAX-Formaten), AI-Anamorphic-Stretch-Upscaling, Subtitle-Management durch dynamisches Resizing
Schärfe/Detail: Sharpening/Edge-Enhancement, Texture-Detail-Enhancement
Kalibrierung: Advanced 3D-LUT-Kalibrierung, sehr große 3D-/1D-LUTs (bis 256³ 3D-LUT und 4096-Punkt 1D-LUT, 12-Bit Präzision)
Rechenpräzision: 96-Bit Floating Point pro Pixel (4:4:4) für die Algorithmen
3D-Support: Frame-packed 1080p24 3D
Steuerung/Integration: IP-Steuerung (gängige Smarthome/Control-Systeme), Remote-Support („madAssist“)
HDMI: 1× HDMI 2.0 (18G) Eingang, 1× HDMI 2.0 (18G) Zero-Latency Pass-Through, 1× HDMI 2.1 (48G) Ausgang
DisplayPort: 1× DisplayPort (für zukünftige Erweiterungen)
Hardware-Plattform (MK1): CPU 4 Kerne / 8 Threads, Grafikleistung ca. 11.200 GFLOPS
Strom: 100–240 V, 50/60 Hz, Leistungsaufnahme ca. 60–205 W
Gehäuse: 2 HE, Rack-Winkel beiliegend
Abmessungen (B×T×H): ca. 438 × 343 × 104 mm
Gewicht: ca. 10,5 kg
Premium-Paket für Core (optional, nachträglich über uns buchbar):
Das Premium-Paket ist eine Software-Freischaltung, die das Grundgerät für 1500 Euro erweitert. Es verdoppelt die Garantie von 2 auf 4 Jahre und schaltet zusätzliche Funktionen frei, darunter AI-basierte Artefakt-Reduktion (Compression-Artefacts, Grain/Noise, Banding, Ringing), Dynamic Subtitle Overlay (Untertitel verschieben/abdunkeln ohne Bild zu verkleinern), SmartMenus sowie direkte AV-Integration ohne separates Control-System. Das Premium-Paket kann laut Hersteller bis zu zwei Jahre nach Kauf des Core nachträglich hinzugebucht werden. In der Praxis läuft das unkompliziert: Gerät registrieren, kurze E-Mail an uns, dann wird die Freischaltung über den Herstellerprozess angestoßen und dem Gerät zugeordnet.
Kaufempfehlung:
Der Core MK1 ist im Preis nach Erscheinen der MK2 Version auf 6.650 Euro gefallen (und bleibt übrigens auch im Programm) und ist damit aus unserer Sicht aktuell einer der mit Abstand stärksten Deals, wenn es um Filmwiedergabe und hochwertiges HDR-Handling im Projektor-Setup geht. Der wichtigste Punkt ist nicht „mehr Schärfe“, sondern Kontrolle: Der Envy nimmt Ihnen das HDR-Rate-Spiel ab und bringt die Darstellung reproduzierbar in einen Bereich, den Projektor und Leinwand sauber abbilden können. Genau das wirkt im Alltag wie „endlich stimmig“, weil Highlights nicht ausbrennen, dunkle Bereiche nicht absaufen und das Bild insgesamt ruhiger und konsistenter wird.
Der Core MK2 spielt erst dann eine Rolle, wenn die Eingangsseite wirklich wichtig wird: Er zielt auf 8K-/High-Frame-Rate-Zuspielung und Gaming-Setups. Technisch steckt dort deutlich mehr Hardware-Reserve drin (u. a. stärkere CPU/GPU-Plattform), und er bringt ein HDMI-2.1-fähiges Eingangskonzept mit. Für reine Filmwiedergabe mit typischen 24p/50p/60p-Signalen bleibt der Core MK1 aber extrem attraktiv – weil er genau die Envy-Kernfunktionen liefert, ohne dass man für „Gaming-Bandbreite“ bezahlt.
Natürlich ist ein Videoprozessor nicht der Zaubertrank von Miraculix und kann nicht aus jedem Setup über Nacht ein Referenzkino machen – erst wenn Raum, Leinwand und Projektor grundsätzlich auf einem sauberen Niveau zusammenspielen, zündet dieser „Nachbrenner“ wirklich. Gleichzeitig tauchen in der Praxis schnell die richtigen Fragen auf: Ist die MK2 sinnvoller, macht vielleicht sogar der Envy-Extreme MK3 mehr Sinn, warum führen wir den Pro nicht, und ist am Ende ein Beamer-Upgrade nicht der bessere nächste Schritt als ein Prozessor?
Genau an dem Punkt empfehlen wir: Schicken Sie uns kurz eine WhatsApp, idealerweise mit einem Mini-Video von Ihrem Heimkino und ein paar Eckdaten (Leinwandbreite, Projektor, Sitzabstand, Quellen). Dann tauschen wir uns kurzfristig und unkompliziert aus – und sprechen ganz ehrlich darüber, was für Ihr Setup wirklich die beste Lösung ist.