AVM60

die musikalische Alternative

Obwohl Anthem nach wie vor die bekannte Statement D2v Vorstufe offiziell listet, fungiert die wesentlich modernere AVM60 eigentlich als aktuelles Top-Produkt. Auf derselben Basis wie die MRX AV-Receiver, ist die AVM60 Vorstufe hinsichtlich Netzteil und XLR Ausgängen auf noch höhere Klangspähren getrimmt und bringt dabei Alles mit, was derzeit in einem modernen Heimkino Sinn macht.

  • 11.2ch Heimkino Vorstufe
  • Dolby Atmos bis zu 7.1.4
  • DTS:X mit bis zu 4 Deckenlautsprechern
  • HDMI2.0a Videosektion
  • ARC Raumeinmessung inkl. Mikrofon
  • Konfig-Presets
  • Quad Core Digital Signal Processing
  • DTS Play-Fi Unterstützung
  • 3 Jahre Herstellergarantie
  • 43,9 x 36,4 x 16,5 - Gewicht 9kg

Kaufempfehlung: sehr gute Vorstufe für (zu) analytische Lautsprecher, die gleichzeitig Wärme und Kontrolle benötigen (gute Endstufen natürlich vorrausgesetzt). Außerdem ist die AVM60 vergleichsweise günstig und ist (auch durch die Raumeinmessung) besonders gut auch für Stereo geeignet.

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2 Kundenmeinungen 5.0 von 5 Sternen 5.0 von 5 Sternen
5 von 5 Sternen Supergerät - auch für Audiophile Von Mario am Montag, 08 Oktober 2018
Im Zuge einer Umstellung auf 4K incl. Beamer wurde mir von Lars dieses Gerät empfohlen. Vorgaben waren: Natürlich 4K Kompatibilität, Unterstützung der aktuellsten Normen, einfaches Update (Zukunftsicherheit), einfache Bedienung, gutes Einmesssystem und guter Klang auch bei Stereobetrieb. Das Gerät kam also an, ausgepackt, angeschlossen und los ging's. Die ersten Klänge waren schonmal verheissungsvoll, der klare, nüchterne Klang fiel sofort auf. Nachdem die ganzen Einstellungen gemacht wurden, also die Boxen eingerichtet (Distanzen etc.) und das Einmesssystem zum ersten Mal seine Arbeit verrichtet hatte, war das aber eine komplett andere Welt. Ich war ja mit dem Rotel wirklich glücklich, ein angenehmes Gerät, welches ich auch behalten hätte, wäre nicht diese 4K Geschichte gewesen, aber nun, wo der Anthem läuft, ist das einfach eine andere Liga. Der Anthem spielt so mühelos, so schnell, so sauber, es ist ein enormes Plus an Räumlichkeit dazugekommen, gerade bei Konzerten tauchen Details auf, die bislang nicht vernehmbar waren. Top! Und bei Filmen ist eh der Teufel los... Im Zuge einer Beamerkalibrierung wurde auch der Sound neu eingemessen, auch hier hat Lars mehrere Analysen gemacht (Distanzen, Übergangsfrequenzen, Phasenlage etc.) welche zu einem nochmals perfekterem Klangbild geführt haben. Tolles Gerät, bin sehr glücklich damit. Danke für die Kalibrierung und überhaupt den Tip mit diesem Gerät, Lars.

5 von 5 Sternen Anthem AVM60, Klang und Ausstattungstipp in der 2-6k€ Vorstufen Klasse! Von Andreas am Montag, 05 Februar 2018
Anthem AVM60, Klang und Ausstattungstipp in der 2-6k€ Vorstufen Klasse. Irgendeine Art EQ wird eigentlich immer benötigt, selbst wenn man seinen Raum akustisch optimiert hat, was meiner ist (Absorbern, Deckensegel, Diffusoren und Baffle Wall vorn und hinten und DBA). Damit kommen wir zur Anthem Raumeinmessung ARC. ARC geht schnell und ohne abstürze, das sollte eigentlich überall so sein, aber bei Dirac im Arcam sieht das leider anderes aus, hatte ich, hat nur genervt. Klanglich kann man sagen, kaum hörbarer Dynamik Verlust. Stereo Musik hat bei mir noch nie so geklungen, dynamisch, druckvoll und präzise (das gilt natürlich auch für Filme, aber bei Musik zeigt sich sehr schnell ob die Raumeinmessung was taugt oder nicht, zumindest sehe ich das so). Wenn ich das mit Audyssey im Marantz (AV8802 o. AV 7704, hatte ich) vergleiche, es ist kein Vergleich, da kann Marantz einfach nicht mithalten, nicht mal annährend. Auch der Arcam hat das bei mir nie so geschafft. Ich verwende übrigens eine Sat-Sub Kombi (xtz Cinema, SVS). Ein weiterer Vorteil von ARC, sind die 4 Presets, die z.B. für unterschiedliche Sitzsituationen, unterschiedlich eingemessen werden können (das erschließt sich leider nicht aus der Anleitung, ist aber so. Das muss man vor dem Messvorgang einstellen indem man in die weiteren Profile geht und den Haken „Messung vorheriger Profile nutzen“ entfernt). Kleiner Tipp von Lars, der bei mir sehr gut funktioniert hat, eine Ein-Punkt-Messung. Anstatt das Mikrofon an mindestens 5 verschiedene Positionen zu stellen, einfach das Mikrofon am SweetSpot lassen und dann 5 Mal messen, ARC verlangt halt 5 Messungen. Das hat den Vorteil, dass keine Kompromisse gemacht werden wo es keine braucht. So habe ich mir ein Profil für meinen Hauptsitzplatz eingemessen und ein Zweites für die beiden hinteren Plätze. Zufälliger Weise ist das Profil der hinteren Plätze gleichzeitig der beste Kompromiss für alle 5 Plätze, aber sowas ist von Raum zu Raum total verschieden. Unterschiedliche Presets sind in der Consumer Liga quasi einmalig, zumindest soweit mir bekannt. Die groben Delay und Pegel Einstellmöglichkeiten habe ich nicht als negativ wahrgenommen, denn wer Sitzt schon mit seinem Kopf festgeschraubt 2 Stunden in seinem Kino. Auch das DBA ließ sich mit den 30cm Schritten sehr gut an die Satelliten ankoppeln. DTS play-fi habe ich noch nicht ausprobiert, bietet aber offensichtlich alles was man braucht. Das Bedienkonzept mit den nicht vorhandenen Direktwahltasten für die Quellen macht total Sinn, denn man kann sich bis zu 30 Eingänge mit unterschiedlichen (ARC) Presets konfigurieren und diese bequem mit dem Steuerkreuz (links/rechts) anwählen und mit OK bestätigen. Ich habe mir die Hauptquellen mit den 2 Presets konfiguriert und auch so benannt, damit kann ich, egal wo ich sitze, sehr schnell die richtige Quelle mit der entsprechenden Konfiguration aufrufen. Fazit: Top AV Vorstufe die klanglich und ausstattungsseitig nichts vermissen lässt, SEHR starke Konkurrenz für Rotel, Arcam, NAD und Marantz. Wer auf AURO-3D verzichten kann, ist hier bestens aufgehoben. Für alle AURO wollen bleibt NUR der Gang in die Profi Liga, klingt komisch, ist aber so ;o))

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